Jean-Piere „Dritter“ bei der Deutschen Meisterschaft


Am vergangenen Samstag wurde die Deutsche Einzelmeisterschaft der Männer U18 durchgeführt. Ausrichtender Verein war der DSC Wanne-Eickel. Startberechtigt waren die Kämpfer, die sich zwei Wochen zuvor bei der „Westdeutsche“ qualifiziert hatten. Mehr als 400 Teilnehmer aus ganz Deutschland kämpften auf vier Matten um den begehrten Titel in ihren Gewichtsklassen.
Jean-Pierre Löwe vom SV 1860 Minden vertrat dabei das Land Nordrhein-Westfalen. Nach dem offiziellen Wiegen begannen die Kämpfe gegen 09:30 Uhr. Gekämpft wurde nach dem Doppel-KO-System, d. h. zwei verlorene Kämpfe in der Vorrunde bedeuteten das Ausscheiden aus dem Turnier.
In der Gewichtsklasse bis 73 kg hatte es Jean-Pierre Löwe mit 24 Gegnern zu tun. Als Erstplatzierter der Westdeutschen Meisterschaften war sein erster Gegner der Zweitplatzierte der Württembergischen Meisterschaft. Diesen konnte er bereits nach sieben Sekunden mit einem Ashi-guruma (Bein-Rad) von der Matte schicken.
Gegen den zweiten Gegner aus Brandenburg, dem Zweitplatzierten der Nord-Ostdeutschen Meisterschaft benötigte Jean-Pierre die volle Kampfzeit von 4 Minuten. Ein Hüftfeger brachte zwar schnell die Führung, reichte aber nicht für einen vorzeitigen Sieg. Zwei weitere Wertungen wurden nach Videoauswertung durch die Kampfrichter zurückgenommen. Somit war der Kampf sehr offen und Löwe musste seine ganze Erfahrung einsetzen, um den gefährlichen Angriffen des Gegners auszuweichen und einen Punktgewinn zu verhindern. Dieser Arbeitssieg bedeutete den Einzug in das Viertelfinale.
Beschwingt durch diesen Erfolg machte Jean-Pierre kurzen Prozess mit dem Mitteldeutschen Meister aus Thüringen. Bereits nach 53 Sekunden war der Sieg mit einem Hüftfegewurf perfekt.
Im Halbfinalkampf wartete ein Gegner aus Berlin. Dieser war vom Bundestrainer für die Meisterschaften gesetzt und erwies sich als unbezwingbar. Nach einer Minute und 14 Sekunden musste sich Jean-Pierre der Erfahrung des Gegners beugen. Der erste Platz war somit nicht mehr erreichbar. Ziel war jetzt der Kampf um Platz drei, nachdem der Platz fünf gesichert war.
Hier wartete bereits der Sieger aus der Trostrunde. Der Drittplatzierte der Mitteldeutschen Meisterschaft hatte alle Gegner, die es nicht bis in das Halbfinale geschafft hatten, besiegt. Mit diesem hatte Jean-Pierre noch eine Rechnung offen. Im Jahr 2016 unterlag er ihm beim Deutschen Jugendpokal 2016.
Die anfänglichen Angriffe des Gegners wehrte Jean-Pierre geschickt ab und nutzte seine erste Chance für einen Wurf und ging somit in Führung. Ein anschließend folgender Haltegriff bedeutete nach knapp anderthalb Minuten den vorzeitigen Sieg.
Der sensationelle Gewinn der Bronzemedaille ist somit der größte Erfolg seiner bisherigen sportlichen Laufbahn. Hervorzuheben ist noch, dass Jean-Pierre Löwe mit zu den jüngsten Teilnehmern seiner Gewichtsklasse zählte.

Jean-Piere ist Westdeutscher Meister 2018

Jean-Pierre Löwe für Deutsche Meisterschaft qualifiziert

Jean-Pierre Löwe vom SV 1860 Minden wurde in Herne Westdeutscher Meister der U18 in der Gewichtsklasse bis 73 kg.
Ausrichtender Verein war am vergangenen Samstag der DSC Wanne-Eickel. Startberechtigt waren alle Judoka der Jahrgänge 2001, 2002 und 2003, die bei den Bezirks-Einzelmeisterschaften in ihrer Gewichtsklasse einen der ersten vier Plätz belegt hatten.
Nach dem offiziellen Wiegen begannen die Wettkämpfe vor einer großen Kulisse mit vielen interessierten Zuschauern auf fünf Matten. Jean-Pierre, der bereits die Bezirksqualifikation ohne verlorenen Kampf für sich entschieden hatte, traf im ersten Vergleich auf den Vize-Meister des Bezirkes Arnsberg. Schnell ging er mit einer Kontertechnik in Führung. Mit einer Haltetechnik konnte er den Kampf dann vorzeitig beenden.
Als nächstes musste er gegen den Vize-Meister aus dem Bezirk Duisburg antreten. Mit einer aggressiven Kampfweise setzte er Jean-Pierre unter Druck und ging schließlich mit einer Selbstfalltechnik in Führung. Jetzt war Jean-Pierre gefordert. Dank seiner Erfahrung behielt er die Übersicht und konnte den Kampf von jetzt an kontrollieren. Mit gutem Griffkampf um eine aussichtsreiche Wurfposition warf er seinen Kontrahenten im weiteren Kampfverlauf mit einem Gegendrehwurf direkt auf den Rücken. Dies war gleichbedeutend mit einem Ippon-Sieg (voller Punkt) und dem gleichzeitigen Einzug in das Halbfinale.
Der nächste Gegner war der Meister aus dem Bezirk Köln. Mit einer Fußtechnik (Fuß-Feger) setzte Jean-Pierre gleich zu Beginn einen deutlichen Akzent und konnte in Führung gehen. Ein weiterer sehenswerter Wurf, der den Sieg bedeutet hätte, wurde von den Kampfrichtern nicht gewertet. Jetzt wurde es dramatisch. Aufgrund eines Einspruchs der Außenkampfrichter wurde der Kampf unterbrochen. Diese zogen den Videobeweis heran. Sie erkannten in den Videoaufnahmen eine vorausgegangene Unsportlichkeit des Gegners, sodass dieser disqualifiziert wurde.
Somit stand Jean-Pierre im Finale und traf dort auf den Bezirksmeister aus Düsseldorf. Das Finale war von viel Taktik geprägt und keiner konnte seinen Gegner werfen. Das hatte zur Folge, dass die volle Kampfzeit weitgehendst ausgeschöpft werden musste. Auf Grund einer Erkältung schwanden bei Jean-Pierre die Kräfte. Dank eines kontrollierten Griffkampfs setzte er seinen Finalgegner derart unter Druck, dass dieser keine wirkungsvolle Technik ansetzen konnte.  Durch seine passive Kampfweise kassierte der Düsseldorfer im weiteren Verlaufe des Kampfes drei Strafen, die schließlich zum Sieg für Jean-Pierre gewertet wurden.
Das harte Training über Jahre an den Landesstützpunkten in Osnabrück und Herford hatten sich ausgezahlt und der Traum von einer Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft wurde wahr.
Diese werden ebenfalls in Herne in zwei Wochen ausgetragen.

Auf zur Westdeutschen

Mindener Judokas für die Westdeutschen Einzelmeisterschaften qualifiziert.
Beim Polizei Sportverein in Bielefeld wurden am Wochenende die Bezirks-Einzelmeisterschaften des Bezirks Detmold der Altersklassen U15 und U18, d.h. der Jahrgänge 2001-2003, ausgetragen.
Teilnahmeberechtigt waren die Qualifizierten der Kreise Bielefeld/Gütersloh, Herford und Paderborn.
Die Erstplatzierten der Kreis-Einzelmeisterschaft vom SV 1860 Minden konnten sich auch bei den BEM behaupten. Am Ende des Tages konnten zwei Bezirks sowie ein Vize-Bezirksmeistertitel mit nach Hause genommen werden.
Wiebke Wienken belegte in der Gewichtsklasse bis 48 kg nach drei gewonnenen Kämpfe gegen Gegnerinnen aus Bad Lippspringe, Brackwede und Herford den ersten Platz. Zwei Kämpfe konnten klar mit einer Ippon-Wertung, durch Haltegriffe im Boden gewonnen werden. Der Kampf um den Sieg wurde dann spannender. Dieser wurde über die volle Distanz von 3 Minuten ohne Punktvorteil geführt. Jetzt wurde nach der Golden Score Regelung weitergekämpft. Hierbei wird der Kämpfer zum Sieger erklärt, der zuerst einen Vorteil für sich verbuchen kann. Das glücklichere Ende hierbei hatte Wiebke und Stand somit verdient auf dem Siegertreppchen ganz oben.
Joana Taake hatte es ebenfalls mit drei Gegnerinnen, aus Bad Lippspringe und Bielefeld, zu tun. Sie startete in der Gewichtsklasse bis 57 kg. Im Auftaktkampf unterlief ihr ein schwerer Fehler, den ihre Gegnerin zu einem Wurf mit klarer Ippon-Wertung nutzen konnte. Durch eine starke Leistungssteigerung bezwang sie die nächsten beiden Mitbewerberinnen um den Titel klar mit Bodentechniken und belegte am Ende den zweiten Platz.
Ebenfalls sehr erfolgreich war dieses Turnier für Jean-Pierre Löwe. Als einziger Teilnehmer vom SV 1860 Minden in der Altersklasse U18 startete er in der Gewichtsklasse bis 73 kg. Als Favorit gestartet, beherrschte er seine beiden Gegner, die er letztendlich auch jeweils mit einem Wurf besiegen konnte. Auch er konnte den Titel des Bezirksmeisters mit nach Hause nehmen.
Somit haben sich alle drei Mindener Judokas für die Westdeutsche Einzelmeisterschaft qualifiziert. Für die U15 findet diese am 10. 02. In Dormagen statt. Die U18 Meisterschaft wird am 17.02. in Herne ausgerichtet.

Alexandra Zweite in Osbabrück

Judoka vom SV 1860 Minden bei internationalem Judoturnier erfolgreich.
Mit gut 600 Teilnehmern aus mehr als sechs Nationen ist das internationale Judoturnier eines der größten im Norddeutschen Raum. Startberechtigt waren die Jahrgänge 2007-2010 der männlichen und weiblichen U12. Gekämpft wurde nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ bis 5 Kämpfer pro Gewichtsklasse. Das „Doppel-KO-System“ war für die Gewichtsklassen mit mehr als 5 Teilnehmern vorgesehen. In Niedersachsen wird nach den Regeln des NJV (Niedersächsischer-judo-Verband) gekämpft. Für die Kämpfer aus NRW bedeutet dieses, dass sie sich auf erweiterte Bestimmungen einstellen müssen. Im NJV-Bereich sind der Nackengriff und Kontertechniken nach hinten erlaubt. Insofern ist dieses eine gute Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln. Bei älteren Jahrgängen ist dieses Bundesweit und auch international Standard.
Entsprechend schwer hatte es Alexandra Zimbelmann in der Gewichtsklasse bis 52 kg. Die Vorrunde hatte sie noch schadlos überstanden. Ihre Gegnerin im Endkampf war eine erfahrene Bezirks-Kader-Kämpferin von den Judo Crocodiles Osnabrück. Trotz allem gelang es Zimbelmann, den Wurftechniken der starken Gegnerin auszuweichen, musste sich aber im Boden geschlagen geben. Trotzdem ein schöner Erfolg für die Nachwuchskämpferin vom SVM.

Erfolgreicher Auftakt in die Judo-Saison

Sieben Mal Platz 1 für die Judokas des SV 1860 Minden
Der erste von vier Kreisligawettkampftagen der Saison 2018 wurde, inzwischen schon traditionell, vom SV 1860 Minden ausgerichtet. Am Wochenende traten knapp 140 Nachwuchskämpfer aus dem Judo-Kreis Herford an um Punkte für die Mannschafft zu sammeln. Die Durchführung war zwischenzeitlich gefährdet, weil Sturmschäden zu befürchten waren. Am Samstagmittag wurde dann die Freigabe erteilt, sodass alle Vorbereitungen getroffen werden konnten. Dazu zählte der Aufbau von drei kompletten Wettkampfmatten von 6 x 6 m mit zusätzlichem Sicherheitsrand von weiteren drei Metern ringsum.
Parallel dazu wurden die Kreis-Einzelmeisterschaften der Jugend U15 und U18 ausgetragen, von denen sich die vier Erstplatzierten für die Bezirk-Einzelmeisterschaften qualifizieren konnten. Gleich sechs Kämpfer konnten sich hier mit drei ersten, einem zweiten sowie zwei vierte Plätze qualifizieren.
Startberechtigt waren die weibliche und männliche Jugend der Jahrgänge 2001 bis 2010. Nach dem offiziellen Wiegen und dem Erstellen der Wettkampflisten wurde die Saison eröffnet. Gekämpft wurde nach dem offiziellen Modus des Deutschen-Judo-Bundes.
Vor dem ersten Kampf wurden noch einigen Ehrungen durchgeführt. Neben der Vereinswertung 2017, bei dem der SV 1860 Minden in den Altersklasse U10, U12, U15 jeweils den dritten Rang von 17 Vereinen belegte, wurden noch die besten Kämpfer aus der vergangenen Saison geehrt.
Zu einem ganz besonderen Anlass war der NWDK-Präsident (Nordrhein-Westfälisches-Dan-Kollegium) Edgar Korthauer aus Essen angereist. Zwei Judokas, die sich um den Judosport verdient gemacht haben, wurden jeweils mit dem nächsthöheren Dan (Schwarz-Gurt) ausgezeichnet. Graduiert wurde Reinhard Wilde vom SV1860 Minden mit dem 3. Dan und Helmut Heinze vom TUS-Lübbecke mit dem 5. Dan. Helmut Heinze wurde für seine 60-jährige Tätigkeit als Nachwuchstrainer geehrt.
Reinhard Wilde war und ist als Trainer, nicht nur beim SV1860 Minden, sondern auch an vielen Schulen und Kindergärten tätig. Neben diesen praktischen Aufgaben fungierte er auch als Referent bei Fachtagungen und in der Aggressionsprävention.
Das Turnier diente als angemessener Rahmen für diese Ehrungen.
Vom SV 1860 Minden waren 19 Nachwuchskämpfer am Start. Unter dem Strich konnten neun erste Plätze sowie elf Platzierungen von zwei bis vier verbucht werden. Erwähnenswert ist noch, dass die Kämpfer, die erstmalig angetreten waren, sofort Punkteränge erreichen konnten.
Trainer und Betreuer waren mit dem Verlauf und den Ergebnissen sehr zufrieden.
Nachfolgend die erfolgreichen Kämpfer vom SV 1860 Minden:

U10 m/w kg Platz Name, Vorname
  -24,8 3 Stella Friesen
-26,7 1 Gunnar Wirth
-26,7 2 Kira Holtmann
-27,6 1 Daniel Zimbelmann
-32,2 3 Dominic Borgardt
U13 m kg Platz Name, Vorname
-26 2 Julius Reuter
-31,5 1 Nikita Abermet
-43,4 1 Dustin Jerome Behrendt
-43,4 2 Fin Holtmann
-43,4 3 Jamie Oliver Bürger
 
U13w kg Platz Name, Vorname
-38,3 1 Joy Möller
-44,7 2 Lorina Reitmeier
-50,6 1 Alexandra Zimbelmann
U15m kg Platz Name, Vorname
-43 4 Constantin Reuter
-50 4 Till Rogge
-60 2 Maurice Seele
U15w kg Platz Name, Vorname
-48 1 Wiebke Wienken
-57 1 Joana Joy Taake
U18w kg Platz Name, Vorname
-73 1 Jean-Pierre Löwe

Ehrung bei Neujahrsempfang für Daniel und Nikita

Am Samstag, dem 13. Jan. 2018 fand erstmalig der Neujahrsempfang seit Neu-Gründung des SV 1860 Minden statt.
Als schönes Ambiente diente das Hotel Bad Minden. Geladen waren die Trainer und Übungsleiter der Abteilungen sowie Ehrengäste und zu ehrende Mitglieder.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Steffen Kampeter, dem Vorsitzenden des Vereins. Nach der üblichen Begrüßung der Anwesenden wurden unter anderem Ehrungen für verdiente Sportler durchgeführt.
Aus der Judo-Abteilung waren dieses Nikita Abermet und Daniel Zimbelmann. Aufgrund ihrer Leistungen im vergangenen Jahr erhielten sie aus der Hand von Steffen Kampeter eine Urkunde und ein Präsent.
Nachfolgend die wichtigsten Erfolge 2017:

Daniel
Kreisliga in Minden, Herford, Bad Oeynhausen, 2 x Platz 1, 1x Platz 2
Internationaler Crocodiles Cup in Osnabrück, Platz 6
Löwen-Cup in Godshorn, Platz 5
Eichhörnchen Cup 2017 in Bremen, Platz2
VoBa-Cup in Holle, Platz 1
Bezirkseinzelmeisterschaft in Herford, Platz 2
Lippe-Pokal in Lippe, Platz 3
Eulenturnier in Einbeck, Platz 1
Nikolausrandori in Herford, Platz 1

 

Nikita
Kreisliga in Minden, Herford, Bad Oeynhausen, 2 x Platz 1, 1x Platz 2
Löwen-Cup in Godshorn, Platz 5
VoBa-Cup in Holle, Platz 2
Bezirkseinzelmeisterschaft in Herford, Platz 1
Lippe-Pokal in Lippe, Platz 2
Westfalen-Einzelmeisterschaft in Lünen, Platz 5
Eulenturnier in Einbeck, Platz 1
Bezirksturnier in Isselhorst, Platz 2
Nikolausrandori in Herford, Platz 1

Bronze für Jean-Pierre in Belgien

 

 

 

 

 

 

Bronze bei internationalem Turnier in Belgien
Bei der bereits zum 15-mal durchgeführten Trofee van de Donderslag konnte
Jean-Pierre Löwe vom SV 1860 Minden seinen Trainingsstatus bei einem hochrangigen Turnier testen.Ausrichtender Verein war der Judoclub Meeuwen-Gruitrode. Startberechtigt waren Frauen und Männer in den Altersklassen U15, U18 und U21. Gekämpft wurde auf sechs Matten nach den Regeln des VJF (Vlaamse Judofederatie).
1150 Teilnehmer aus ganz Europa, unter anderem aus Belgien, den Niederlanden, Frankreich, England, Finnland und Deutschland traten an, um die begehrte Trophäe zu erkämpfen.
Mit 16 Gegner in der Gewichtsklasse bis 73 kg trat Jean-Pierre Löwe bei den Männern U18 an. Den ersten Kampf beendete er vorzeitig nach bereits 20 Sekunden durch einen Tai Otoshi (Körperwurf) mit einer Ippon-Wertung. Dem nächsten Gegner erging es nur unwesentlich besser. Dieser musste nach einer Minute geschlagen die Matte verlassen. Den nächsten Kampf dominierte Löwe ebenfalls. Zwei Mal warf er seiner Gegner mit einem Harai Goshi (Hüftfeger) der jeweils mit einem halben Punkt (Waza-ari) gewertet wurde. Nach den neuen internationalen Kampfregeln wurde daraus ein Ippon, also ein voller Punkt und bedeutet sofortigen Abbruch des Kampfes. Das war gleichbedeutend mit dem Einzug in das Halbfinale.
Im nächsten Kampf ging es turbulent zu. Dieser wurde vom Mattenrichter wegen einer vermeintlichen Unsportlichkeit durch Löwe als verloren gewertet. Nach Aussage des Kampfrichters hat er sich nach einem Wurf durch den Gegner mit dem Kopf abgestützt, was wegen Verletzungsgefahr verboten ist. Um eine Wertung nach einem Konterwurf gegen sich zu vermeiden hatte er sich mit den Händen abgestützt. In Deutschland hätte diese Entscheidung den Ausschluss vom gesamten Turnier bedeutet. Diese offensichtliche Fehlentscheidung musste er aber hinnehmen und hatte somit die Chance um die Bronzemedaille gewahrt.
Sein nächster Gegner war der Sieger aus der Trostrunde. Dieser hat zuvor alle Kämpfer, welche auf dem Weg in das Halbfinale ausgeschieden waren, besiegt. Auch diesen Judoka kontrollierte Löwe von Beginn an und besiegte ihn nach 2 Minuten mit der zweiten Waza-ari Wertung vorzeitig.
Somit war der Gewinn der Bronzemedaille noch ein versöhnlicher Abschluss und ein riesiger Erfolg.

Neu! Offenes Training am Samstag

Ab dem 20.01.2018 bieten wir ein offenes Training jeweils samstags an;

Ort:

  • Domschule

Ablauf:

  • 9:00 Uhr Einlass, Mattenaufbau und Training.
  • 10:30 Uhr allgemeines Ende
  • 11:00 Uhr Halle ordnungsgemäß verlassen und abschließen

Aufsichtsperson:

  • Interessierte beaufsichtigen und ggf. Hinweise geben, zum eigenverantwortlichen Training der Teilnehmer
  • Die Aufsichtspersonen stehen schon im Vorfeld für einen längeren Zeitraum fest. (Organisation: Carsten)
  • Aufsichtspersonen müssen 18 Jahre alt sein.

Anwesenheit:

  • Kinder und Jugendliche bleiben bis zum Trainingsende. Nach Absprache mit den Sorgeberechtigten können sie früher gehen.
  • Teilnehmer anderer Vereine sind möglich

Termine 2018

Liebe(r) Judoka,

das Jahr 2018 hat uns erreicht und ihr habt hoffentlich viele Wünsche, Ziele und Pläne.

Mögen alle oder viele Wünsche in Erfüllung gehen.

Damit ihr sportlich einen kleinen Zeitplan habt, ist der Terminplan 2018 im Reiter „Downloads“ hinterlegt..

Änderungen natürlich vorbehalten!

 

 

Wir sehen uns beim Training.

 

 

Nikolausturnier

unsere Wettkämpfer

Judo Nikolausturnier zum Jahresabschluss

Das schon traditionelle Nikolausturnier wurde am Wochenende in der Turnhalle der Domschule durchgeführt. Ausrichtender Verein war wie in jedem Jahr der SV1860 Minden. Ebenfalls der Tradition folgend, wurde auch die Judo-Abteilung von GWD eingeladen.
Startberechtigt waren ausschließlich Kinder, die keine oder nur sehr wenig Wettkampferfahrung hatten. Dabei war es auch nicht wichtig, ob diese „Nichtkämpfer“ bereits eine Gürtelprüfung absolviert haben. Im Vordergrund stand ausschließlich der Spaß am Ringen und Raufen.
Gegen 16:00 Uhr waren bereits über 30 Kinder auf der Matte und freuten sich auf ihren ersten Einsatz. Gekämpft wurde auf zwei Matten. Zum Einsatz als Kampfrichter sowie Zeitnehmer und Listenführer kamen die Nachwuchskämpfer, die auf Grund Ihres Alters, der Wettkampferfahrung oder ihrer Gürtelfarbe nicht mitkämpfen durften.
Nach ca. 2,5 Stunden war der letzte Kampf absolviert und alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde und einen Stutenkerl als Belohnung.