Verlieren gehört dazu Judo kann man in jedem Alter lernen VON MELINA BAUMANN, FRANZISKA BRENDEL UND JOSEFINE MUNCK, 8D, HERDER-GYMNASIUMMinden (zt). Immer mehr Menschen wollen Judo machen, weil es gefährlicher auf den Straßen wird und natürlich auch, weil es Spaß macht. Judo wird in Minden zum Beispiel von dem Verein TV Jahn Minden angeboten. Diesen Verein gibt es schon seit den 50er Jahren. Sieben Trainer unterrichten Kindergruppen von drei bis fünf Jahren, von fünf bis elf Jahren, von elf bis 20 Jahren und von 16 Jahren aufwärts die Erwachsenen- und Seniorengruppe. In jeder Gruppe sind 15 bis 30 Judokas, so werden die Kämpfer beim Judo genannt. Der Abteilungsleiter des Judovereins, Manfred Nordhorn, macht schon seit über 40 Jahren Judo und hat schon den vierten Schwarzgurt (Dan). Zusammen mit den sechs anderen Trainern bringt er den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bei, sich zu verteidigen. "Die Judokas lernen nicht nur zu kämpfen, sondern auch fair zu sein - und dass es auch mal dazugehört, zu verlieren", sagt Nordhorn. Außerdem lernen die Judokas Würfe und Haltegriffe mit ihren japanischen Namen, wie zum Beispiel "O-Goshi - Großer Hüftwurf". Diese können sie dann in Wettkämpfen anwenden. Ob Jung oder Alt, jeder kann noch mit dem Judosport anfangen oder erstmal zum Schnuppern in die Sporthalle der Domschule kommen. Die Anfänger trainieren zum Beispiel mittwochs und freitags von 17 bis 18 Uhr