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SVM Männer Mannschaft
Lehrgänge/sonstiges

Kyu-Prüfung trotz Corona
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Judo-Prüfung im Schatten von Corona

Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Mit dieser Mitteilung des NWDK (Nordrheinwestfälischen-Dan-Kollegiums) erhielten die lizensierten Judo-Prüfer die Möglichkeit Farb-Gurt-Prüfungen durchzuführen. Nach einem erfolgreichen Testlauf wurde durch das NWDK-Präsidium beschlossen, dass es ab sofort möglich ist, zuhause eine Kyu-Prüfung durchzuführen. Voraussetzung dabei ist natürlich die Einhaltung der Kontaktsperre. Praktisch heißt das, dass sich jedes Familienmitglied ohne selbst Vorkenntnisse zu haben, als Prüfungspartner zur Verfügung stellen kann. Es ist möglich, die Prüfungstechniken zur Bewertung an den Prüfer zu schicken oder die Prüfung direkt online bewerten zu lassen.

Die Judo-Abteilung des SV-1860 Minden hat sich entschlossen an diesem ungewohnten Experiment teilzunehmen. Trainer Carsten Milcke hatte sich für diese Möglichkeit stark gemacht, in dieser verrückten Zeit der Einschränkungen, trotzdem seinen Schülerinnen, die erst vor kurzem als Erwachsene mit dem Judo begonnen haben, eine Prüfung abzulegen.

Zwei Judoka haben sich zur Prüfung zum 8.Kyu (weiß-gelb) mit Begeisterung zur Verfügung gestellt. Geprüft wurden die beiden per Skype Konferenz vom Judo-Abteilungsleiter Martin Dodd.

An einem Abend in der vergangenen Woche hatte Luisa Horstbrink für ihre Prüfung im heimischen Wohnzimmer Platz geschaffen und mit Matratzen ausgelegt. Als Uke (Partner) hatte sich ihre Schwester zur Verfügung gestellt.

Carolin Niedringhaus hatte sich ihren jüngsten Sohn Elias als Uke ins heimische Wohnzimmer mitgebracht. Als “Judomatte“ diente hier der große Perserteppich. Zur Belohnung für den Partner wartete hier frisches Popcorn direkt aus der Popcorn Maschine.

Trotz einiger technischen Störungen wurde die Prüfung mit Bravour bewältigt.

Sollten die Beschränkungen noch längere Zeit bestehen, könnte das ein mögliches Modell für weitere Prüfungen sein.


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Ersatz-Trainingsplan
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Liebe Sportler,

wir, das Trainerteam, können es nicht mitansehen, dass Ihr jetzt momentan kein Judo trainieren könnt und wir mit euch wieder bei null anfangen müssen!

Deswegen haben wir uns, in mühevoller Kleinstarbeit, einen Trainingsplan erarbeitet. Dieser Trainingsplan wird hier jede Woche aktualisiert!

Kondition (1 * pro Woche)
•    Laufen, Fahrrad fahren oder Wandern
•    Wer nicht raus darf:
    2 * 10 Minuten Seilchen springen

Kräftigungsübungen (2 * pro Woche)
•    So viele wie möglich – Minimum 3 * 10 Wiederholungen mit 1 Minute Pause
    Liegestütz
    Sit-ups
    Dips (siehe Video)
    Rückenstrecker (siehe Video)
    Ausfallschritte
    Hockstrecksprünge

Judospezifisch (2 * pro Woche)
•    Fußtechniken Uchi-komi (siehe Video)
•    Judobegriffe und Würfe auf Japanisch lernen

Außerdem gibt es jede Woche eine Zusatzaufgabe, damit der Spaß erhalten bleibt.
Kreative Aufgabe für die aktuelle Woche:
Tragt euren Judoanzug, einfach weil er euch fehlt, an einem lustigen Ort in eurem Zuhause oder Garten!
Schickt uns gerne bei Facebook oder Instagram ein Foto davon!

Euer Trainerteam

Dan-Prüfung auf der Wewelsburg
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„Es ist vollbracht!“, sagten Maria Schröder und Martin Dodd erleichtert nach bestandener DAN-Prüfung (Schwarzgurtprüfung) auf der Wewelsburg. Die beiden Judoka vom SV1860 Minden hatten sich in der letzten Woche zur Wewelsburg aufgemacht, um sich dort für eine Woche lang intensiv auf die am folgenden Freitag angesetzte DAN-Prüfung vorzubereiten. Die Übungseinheiten begannen täglich um 08:00 Uhr und endeten offiziell um 18:00 Uhr, nur unterbrochen durch das Mittagessen.  Danach war es den insgesamt 12 Teilnehmern des Lehrgangs freigestellt, noch weiter an ihren tagsüber erlernten Techniken zu feilen. Diese Möglichkeit wurde von den meisten Teilnehmern wahrgenommen, da es sich bei einer DAN-Prüfung schließlich nicht um eine Standardprüfung handelt. Es ist der Sprung von einem Judo-Schüler zu einem Judo-Meister bzw. zum nächst höheren Dan. So wurden alle erforderlichen Techniken bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und immer wieder geübt, bis schließlich alles so perfekt war, dass man von den zuständigen Trainern zur Prüfung zugelassen wurde. Extra für die Kata, war ein befreundeter Judoka aus Enger angereist, um als Partner für M. Schröder zur Verfügung zu stehen.  Am Prüfungstag ließen die Mindener Prüfungsaspiranten weder bei der Kata noch bei den Stand- und Bodentechniken etwas anbrennen und überzeugten die Prüfungskommission, bestehend aus drei Prüfern, mit ihrem Können und Wissen mit einer Souveränität, dass die Prüfer keine andere Wahl hatten, als den Mindener Judokas die Urkunde zum Erwerb des 2. bzw. zum 3. DAN zu überreichen.


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Trainings Lehrgang während des Grand Slam in Düsseldorf
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Während die Weltstars um Grand Slam Medaillen und Ranglistenpunkte für Olympia kämpften, durfte eine Auswahl der Bezirke U15 an einem Bezirkslehrgang im ISS Dome teilnehmen. Um 9.30 traf sich der Bezirk Detmold. Vom SV 1860 Minden mit dabei unsere starken U15ner Nikita Abermet und Moritz Flechtner.

Beide hatten sich durch ihre Leistungen der letzten Wochen qualifiziert.

Zunächst durften die Kids während der Vorrunde den Weltstars zusehen und fleißig Autogramme und Fotos sammeln. In der Pause stand die Auswahl dann selbst auf der Matte und trainierte unter Bezirkstrainer Dominik Brett und unter wachsamen Augen des Landestrainers in der Hoffnung dabei aufzufallen und für anstehende größere Maßnahmen des Landeskaders nominiert zu werden.

Nikita Abermet darf sich schon auf solch eine Maßnahme freuen, da er zum Bundessichtungsturnier nominiert wurde.

Nach dem Training wurde im Finalblock noch eine Bronzemedaille der deutschen Athleten gefeiert, bevor die Auswahl wieder den Weg nach Minden antrat.


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NWDK-Boden-Technik-Lehrgang
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In der letzten Woche fand in der Sporthalle der Domschule ein NWDK (Nordrhein-Westfälisches-Dan-Kollegium) Lehrgang statt. Das NWDK hat sich zum Ziel gesetzt, Judo in Theorie und Praxis zu vermitteln, gewachsene Traditionen zu pflegen sowie mit Hilfe moderner Methoden Lehrarbeit zu leisten. Die Schulung umfasst Anfänger, Kyu- und Dan-Träger. Auf dem Programm standen dieses Mal Bodentechniken. Damit sind Halte-, Hebel- und Würgetechniken gemeint.

Eingeladen hatte Gerd Wilde in seiner Funktion als KDV (Kreis-Dan-Vorsitzender) des Kreises Herford. Angesprochen waren Übungsleiter, Trainer, Kyu-Prüfer, sowie alle Judoka vom Anfänger bis zu den Fortgeschrittenen.

In der ersten Gruppe wurden die Osea-komi-waza (Haltetechniken) vorgestellt. Ca. 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene vom Weiß-Gurt bis zu hohen Dan-Trägern folgten den Ausführungen des KDV. Nach anfänglichen theoretischen Überlegungen ging es dann mit der Praxis weiter. Neben den vier Grundhaltegriffen wurden zahlreiche Varianten gezeigt und von den Teilnehmern geübt. Zum Abschluss der zwei Trainingseinheiten konnten die Teilnehmer das soeben gelernte bei einem Randori in die Praxis umsetzen.

Die nachfolgende Gruppe mit ca. 40 TN beschäftigte sich mit Kansetzu-waza (Hebeltechniken). An dieser Einheit durften Judoka teilnehmen, die mindestens den 6. Kyu erworben haben. Wie schon zuvor wurden die Grundtechniken, die in sieben Gruppen eingeteilt ist, demonstriert. Hinzu kamen dann wieder Varianten, die in praxisnahen Positionen in Bank- oder Bauchlage bzw. aus der eigenen Rückenlage oder aus dem Kniestand geübt wurden. Nach dieser anstrengenden Trainingseinheit ging es dann mit Shime-waza (Würgetechniken) weiter.

Hier gab es eine weitere Einschränkung. Nur Judoka ab dem 3. Kyu durften bei dieser Einheit dabei sein. Es blieben aber immerhin noch ca. 30 TN übrig.  Neben bekannten Grundformen zeigte Wilde auch einige nicht weit verbreitete, aber sehr wirkungsvolle wettkampfrelevante Techniken. Nach einer ausführlichen theoretischen Darstellung der Prinzipien wie zum Beispiel Kreuz- freies- oder Beinwürgen wurde auch dieses in die Praxis umgesetzt.

Nach anstrengenden 4,5 Stunden gingen sechs Trainingseinheiten dem Ende entgegen.  

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