ANSTEHENDE EVENTS
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  • IE   14.03.2020 - 15.03.2020 - BoT Backnang
  • LE   21.03.2020 - Westfalen EM U18 Witten
  • LE   22.03.2020 - Westfalen EM U15 Witten
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Veranstalltung bis Bezirksebene
Veranstalltung bis Landesebene
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SVM Männer Mannschaft
Lehrgänge/sonstiges

Trainings Lehrgang während des Grand Slam in Düsseldorf
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Während die Weltstars um Grand Slam Medaillen und Ranglistenpunkte für Olympia kämpften, durfte eine Auswahl der Bezirke U15 an einem Bezirkslehrgang im ISS Dome teilnehmen. Um 9.30 traf sich der Bezirk Detmold. Vom SV 1860 Minden mit dabei unsere starken U15ner Nikita Abermet und Moritz Flechtner.

Beide hatten sich durch ihre Leistungen der letzten Wochen qualifiziert.

Zunächst durften die Kids während der Vorrunde den Weltstars zusehen und fleißig Autogramme und Fotos sammeln. In der Pause stand die Auswahl dann selbst auf der Matte und trainierte unter Bezirkstrainer Dominik Brett und unter wachsamen Augen des Landestrainers in der Hoffnung dabei aufzufallen und für anstehende größere Maßnahmen des Landeskaders nominiert zu werden.

Nikita Abermet darf sich schon auf solch eine Maßnahme freuen, da er zum Bundessichtungsturnier nominiert wurde.

Nach dem Training wurde im Finalblock noch eine Bronzemedaille der deutschen Athleten gefeiert, bevor die Auswahl wieder den Weg nach Minden antrat.


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NWDK-Boden-Technik-Lehrgang
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In der letzten Woche fand in der Sporthalle der Domschule ein NWDK (Nordrhein-Westfälisches-Dan-Kollegium) Lehrgang statt. Das NWDK hat sich zum Ziel gesetzt, Judo in Theorie und Praxis zu vermitteln, gewachsene Traditionen zu pflegen sowie mit Hilfe moderner Methoden Lehrarbeit zu leisten. Die Schulung umfasst Anfänger, Kyu- und Dan-Träger. Auf dem Programm standen dieses Mal Bodentechniken. Damit sind Halte-, Hebel- und Würgetechniken gemeint.

Eingeladen hatte Gerd Wilde in seiner Funktion als KDV (Kreis-Dan-Vorsitzender) des Kreises Herford. Angesprochen waren Übungsleiter, Trainer, Kyu-Prüfer, sowie alle Judoka vom Anfänger bis zu den Fortgeschrittenen.

In der ersten Gruppe wurden die Osea-komi-waza (Haltetechniken) vorgestellt. Ca. 60 Kinder, Jugendliche und Erwachsene vom Weiß-Gurt bis zu hohen Dan-Trägern folgten den Ausführungen des KDV. Nach anfänglichen theoretischen Überlegungen ging es dann mit der Praxis weiter. Neben den vier Grundhaltegriffen wurden zahlreiche Varianten gezeigt und von den Teilnehmern geübt. Zum Abschluss der zwei Trainingseinheiten konnten die Teilnehmer das soeben gelernte bei einem Randori in die Praxis umsetzen.

Die nachfolgende Gruppe mit ca. 40 TN beschäftigte sich mit Kansetzu-waza (Hebeltechniken). An dieser Einheit durften Judoka teilnehmen, die mindestens den 6. Kyu erworben haben. Wie schon zuvor wurden die Grundtechniken, die in sieben Gruppen eingeteilt ist, demonstriert. Hinzu kamen dann wieder Varianten, die in praxisnahen Positionen in Bank- oder Bauchlage bzw. aus der eigenen Rückenlage oder aus dem Kniestand geübt wurden. Nach dieser anstrengenden Trainingseinheit ging es dann mit Shime-waza (Würgetechniken) weiter.

Hier gab es eine weitere Einschränkung. Nur Judoka ab dem 3. Kyu durften bei dieser Einheit dabei sein. Es blieben aber immerhin noch ca. 30 TN übrig.  Neben bekannten Grundformen zeigte Wilde auch einige nicht weit verbreitete, aber sehr wirkungsvolle wettkampfrelevante Techniken. Nach einer ausführlichen theoretischen Darstellung der Prinzipien wie zum Beispiel Kreuz- freies- oder Beinwürgen wurde auch dieses in die Praxis umgesetzt.

Nach anstrengenden 4,5 Stunden gingen sechs Trainingseinheiten dem Ende entgegen.  

Platz 5 bei der Westdeutschen für Nikita
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Judo-Westdeutsche-Meisterschaft in Dormagen

Ausrichter der WDEM-U15 war der Judo-Club Nievenheim in Dormagen. Startberechtigt waren die Kämpfer der Jahrgänge 2006-2008, die sich über die Kreis- und Bezirksmeisterschaften qualifiziert hatten.

Vom SV1860 Minden waren dies Nikita Abermet (bis40 kg) und Moritz Flechtner (bis 50 kg). Nikita hatte 18 Gegner in seiner Gewichtsklasse. In der Hauptrunde gewann er 3 Kämpfe. Erst im Halbfinale wurde er gegen den späteren Erstplatzierten gestoppt. Der Kampf um Platz 3 entwickelte sich zu einer Schlacht. In einem harten Schlagabtausch konnte keiner der beiden Kämpfer eine Wertung für sich erzielen. Auch der Golden Score (nochmal drei Minuten Wettkampfzeit) brachte keinen Sieger, sodass der Kampfrichter Entscheid über die Bronzemedaille entscheiden musste. Leider hatte hier der Kämpfer des SV 1860 Minden das nachsehen und erreichte wie im Vorjahr nur den undankbaren 5. Platz.

Moritz hatte sich zum ersten Mal für dieses hochrangige Turnier qualifizierte. Auch er hatte 18 Mitstreiter in seiner Gewichtsklasse. Durch Lospech bekam Moritz es direkt im ersten Kampf mit dem Erstplatzierten aus dem Bezirk Düsseldorf zu tun. Dieser erfahre Athlet macht kurzen Prozess mit dem noch jungen Kämpfer. In der Trostrunde startete Moritz dann noch einmal richtig durch und zeigte seinen Trainern, was er draufhat. Trotz starker Ansätze und gutem Nacharbeiten reichte es am Ende aber nicht für eine Platzierung.

Die Judoabteilung des SV1860Minden kann dennoch sehr stolz auf ihre jungen Athleten sein, welche auch nächstes Jahr wieder auf der Westdeutschen U15 kämpfen werden!


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Crocodiles Cup 2020 - Internationales Turnier in Osnabrück
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Am Samstag, 08.02.2020, fand in Osnabrück der Crocodiles Cup 2020 statt. Bei diesem internationalen Turnier der Altersklassen U12 und U15 reisten 670 Judo aus Deutschland, der Benelux-Region und Russland an um ihr Können unter Beweis zu stellen.

Vom SV 1860 Minden waren 3 Kämpfer vor Ort. In der U12 weiblich kämpfte Heather Brown in der Gewichtsklasse -40kg mit 7 weiteren Teilnehmerinnen. Sie hat sich hier bis ins Halbfinale vorgekämpft, konnte sich dann allerdings nicht gegen die später Erstplatzierte durchsetzten. Den Kampf um Platz drei verlor sie durch einen Tani-otoshi, eine ihr noch unbekannte Technik. Insgesamt landete die junge Kämpferin auf einem starken fünften Platz.

In der Altersklasse U15 männlich waren zwei Judoka vom SVM vertreten. Andrej Dieser kämpfte in der Gewichtsklassse -46kg mit 31 Teilnehmern. In der Hauptrunde fiel er wegen einer Unachtsamkeit Wazari (einen halben Punkt) und schaffte es nicht sich aus dem anschließenden Haltegriff zu befreien. Dadurch, dass sein Gegner Sieger im Pool wurde, durfte Andrej noch in der Trostrunde starten. Leider hat er sich aber auch hier nicht durchgesetzt. Aber als Jüngster Jahrgang in der U15 hat er noch Zeit sich zu steigern. Nikita Abermet war in der Gewichtsklassse -40 kg mit 41 Teilnehmern erst im Halbfinale nach bereits 3 gewonnen Kämpfen zu stoppen. Den Kampf um Bronze verlor er nach langer Wartezeit in einer Sankaku-Technik im Boden. Damit erreichte er auch einen starken fünften Platz.

Die Kämpfer vom SV 1860 Minden haben auf diesem Turnier wertvolle Erfahrungen gesammelt und wegen der Internationalität auch mal gegen neue Gegner kämpfen können um neue Eindrücke zu sammeln.

Judo-Abteilung ist Zertifiziert
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Vom Deutschen-Judo-Bund erhielt jetzt die Judo-Abteilung des SV1860 Minden das DJB-Vereins-Zertifikat. Damit wird bestätigt, dass alle Qualitätskriterien, die zum Führen des Titels „Zertifizierter Verein“ berechtigen, erfüllt sind.  Es wird immer im Jahr der Olympischen Sommerspiele erneuert und wurde nun für die Jahre 2020-2023 verliehen. Vor der Zertifizierung müssen vorgegebene Kriterien erfüllt und nachgewiesen werden.

Die Qualitätskriterien sind Beispielsweise Qualifizierte und lizenzierte Judo-Trainer. Aktiv tätig sind zurzeit zehn Trainer und Helfer, angefangen vom Trainer-Assistenten über Trainer-A, B, C bis hin zum Judo-Lehrer. Ebenfalls nachgewiesen werden mussten die Anzahl der Dan-Träger (schwarz-Gurte). Hierzu sind gleich elf, vom 1.Dan bis zum 5.Dan vorhanden. Dazu gehört auch die Selbstverpflichtung, das Kyu-Prüfungen (Gurt-Farben) nach DJB-Richtlinien durchgeführt werden. In der Judo-Abt. sind 6 Dan-Träger im Besitz einer Kyu-Prüfer-Lizenz. Ebenso gefordert werden regelmäßige Breitensportaktionen. Auch hier ist die Judo-Abteilung sehr rege. Durchgeführt wird z.B. ein freies Training in den Sommerferien im Mindener Sommerbad, auch für Nicht-Mitglieder. Dazu kommen spezielle Angebote für ältere Quereinsteiger (Ü40) ohne Wettkampfambitionen sowie Mitmachaktionen beim Familienfest zur Weser Saisoneröffnung. Ganz groß geschrieben werden Maßnahmen zum Kinderschutz. Seit Jahren schon selbstverständlich ist, dass alle Trainer und Helfer ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis nachweisen müssen. Aber auch der sportliche Aspekt darf nicht zu kurz kommen. Eine Teilnahme am Judo-Wettkampfbetrieb ist ebenfalls eine Grundforderung. Die Judoka aller Altersklassen, von den Kleinsten bis hin zu den Erwachsenen, nehmen national und teilweise international mit großem Erfolg an Turnieren teil.

Das Zertifikat ist bis Ende 2023 gültig. Danach werden die Kriterien wieder überprüft.

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