ANSTEHENDE EVENTS
  • 14.10.2019 - Herbstferien
  • 22.10.2019 - NWJV Talentcamp U15
  • 01.11.2019 - Allerheiligen, Feiertag
  • 02.11.2019 - WDVMM U14
  • 07.11.2019 - Vorbereitungs-LG für 1. Kyu (Stand- und Bodentechniken, Kata nach PO)
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Für die Westfalenmeisterschaft qualifiziert
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Judokas vom SV1860 Minden stellen vier Bezirksmeister

Am vergangenen Wochenende fanden die Bezirkseinzelmeisterschaften für die weiblichen und männlichen U10 und U13 Judoka statt. Ausrichtender Verein war TSV Altenhagen 03 in Bielefeld. Startberechtigt waren die Jahrgänge 2010-2012 (U10) sowie die Jahrgänge 2007-2009 (U13), die sich eine Woche zuvor bei den Kreiseinzelmeisterschaften qualifiziert hatten. Nur die jeweils vier Erstplatzierten einer Gewichtsklasse durften antreten. Entsprechend des Wettkampfmodus des NWJV konnten sich die sechs Erstplatzierten der U13 für die Westfalen-Einzelmeisterschaft qualifizieren. Für die U10 ist eine Weiterqualifizierung nicht möglich. Gekämpft wurde auf drei Matten nach den offiziellen Regeln des DJB. Nahezu 150 Kämpfer aus den Judo-Kreisen Bielefeld/Gütersloh, Herford und Paderborn traten an um den Titel des Bezirksmeisters zu erkämpfen.    In der Altersklasse U10 war ein Mädchen sowie vier Jungens vom SV 1860 Minden mit dabei. Malte Bierhaus konnte dabei ungeschlagen den Titel des Bezirksmeisters in der Gewichtsklasse bis 37 Kg mit nach Hause nehmen. Dabei musste er im Endkampf gegen seinen Vereinskollegen Gustav Ellerkamp antreten, der Vizemeister wurde. In der Gewichtsklasse bis 29 kg verlor Cornelius Kampshoff erst im Finalkampf und wurde ebenfalls Bezirks-Vizemeister. Nikolaj Dieser belegte hier den fünften Platz. Isa Schulte verlor ebenfalls erst den Endkampf in der Klasse bis 26 kg und freute sich über den Vize-Titel.   Gleich dreimal standen Kämpfer der U13 Altersklasse auf dem Siegertreppchen ganz oben. Bei den Mädchen konnte Alexandra Zimbelmann in der Gewichtsklasse bis 57 die Urkunde für den ersten Platz in Empfang nehmen. Lorina Reitmeier, über 57 kg, wurde Vize-Bezirksmeister. Auf dem dritten Platz, bis 40 kg, landete schließlich Heather Brown. Den vierten Platz belegte Leonie Sommer in der Klasse bis 44kg.   Die männlichen Nachwuchskämpfer nahmen zwei Titel mit nach Hause.  Jorik Stuki wurde bis 40 kg ungeschlagen Bezirksmeister. Ebenso erging es Nikita Abermet in der Klasse bis 43 kg. Knapp am Titel vorbeigeschrammt ist Daniel Zimbelmann in der Klasse bis 34 kg. Er musste sich erst im Finalkampf geschlagen geben. Den fünften Platz teilten sich in der Klasse bis 46 kg Andrej Dieser und Finn Holtmann. Christian Meide belegte hier den Platz acht.   Am 10. November 2019 wird die Westfalen-Einzelmeisterschaft von der Turngemeinde Münster von 1862 e.V. ausgerichtet. Hier dürfen die ersten fünf Plätze aus den Bezirken um den Westfalenmeistertitel kämpfen.

3. Judo Kreisliga in Bad Oeynhausen
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Judokas vom SV1860 Minden für die Bezirks-Einzelmeisterschaft qualifiziert

Die dritte von vier Kreisliga Wettkampftagen fand am vergangenen Wochenende in der Sporthalle des Schulzentrums Nord in Bad Oeynhausen statt. Ausrichtender Verein war der Judo Club Bad Oeynhausen e.V. zusammen mit dem Turnverein Löhne-Bhf. von 1902. Startberechtigt waren die männlichen und weiblichen Nachwuchsjudoka der Altersklassen U10, U13, U15 und U18. Gleichzeitig war dieses Turnier die Kreis-Einzelmeisterschaft für die U10 und U13, bei dem sich die vier Erstplatzierten für die in der nächsten Woche stattfindenden Bezirks-Einzelmeisterschaften qualifizieren konnten. Gekämpft wurde nach dem offiziellen Wettkampfmodus des NWJV (Nordrhein-Westfälischer Judo-Verband) auf vier Matten. Wie auch schon bei den ersten beiden Kreisliga-Kampftagen, wurde auch wieder ein Anfänger-Randori für die Jüngsten durchgeführt, die noch nicht an offiziellen Wettkämpfen teilnehmen durften. Ein Randori ist ein Übungskampf, bei dem es nicht vorrangig um das Gewinnen geht, sondern darum, die erlernten Techniken im Fluss des Kampfes anwenden zu lernen. Vom SV1860 Minden traten 25 Nachwuchskämpfer an. Nach dem offiziellen Wiegen und Erstellen der Wettkampflisten begann das Turnier mit dem Randori der Jüngsten. Parallel begannen die Kämpfe der anderen Alters- und Gewichtsklassen, beginnend mit der U18 Altersklasse. Am Ende des Tages waren die Trainer des SV1860 mit der Punkteausbeute sehr zufrieden. Gleich sieben Kämpfer standen auf dem Siegertreppchen ganz oben. Auch die weiteren Platzierungen von sieben zweiten sowie 5 dritten und 2 vierten Plätzen konnten sich sehen lassen. Alle Kämpfer konnten eine Urkunde mit nach Hause nehmen.

Nachfolgend die erfolgreichen Kämpfer vom SV 1860 Minden:


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U18 Kader in Japan
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Jean Pierre Löwe trainiert drei Wochen in Nobeoka

Auf Einladung des Bundestrainers Bruno Tsafack reisten 18 Nachwuchskämpfer nach Nobeoka in Japan. Ebenfalls wurde nominiert wurde Jean Pierre vom SV1860 Minden. In den Sommerferien ging es von Frankfurt über Abu Dhabi nach Tokio. Planmäßig sollte die Reise am gleichen Tag nach Miyazaki, dem Ziel der Reise weitergehen. Wegen eines Unwetters musste der Weiterflug jedoch um einen Tag verschoben werden. Diese Zwangspause stellte sich jedoch als Glücksfall heraus. Die Athleten übernachteten im Kodokan, welches für alle ein unvergessliches Ereignis darstellte. Das Kodokan, wörtlich „Halle zur Lehre des Weges“, ist die älteste und bedeutendste Judo-Schule der Welt. Sie wurde 1882 vom Begründer des Judo, Kano Jigoro, gegründet. Als bedeutendste japanische Judo-Schule gibt sie die Richtlinien vor, an denen sich weltweit die Judo-Verbände orientieren. Am nächsten Tag konnte der Flug nach Miyazaki fortgesetzt werden. Mit dem Bus ging es dann weiter nach Nobeoka. Nobeoka agiert als "Host Town" für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 mit Deutschland und Myanmar als Partnerländer. Hier werden Kultur- und Sportaustauschveranstaltungen organisiert. In diesem Rahmen fand das Trainingscamp für Mitglieder der U18 Männernationalmannschaft des Deutschen Judo Bunds statt. Vom 16.-27. August standen jeden Tag jeweils zwei dreistündige Einheiten auf dem Programm. Hierbei absolvierte jeder Sportler insgesamt über 450 Randoris (Trainingskämpfe). Außerdem stand ein riesiges Feuerwerk, ein Deutschlandfest, Besichtigungen von Kulturstätten sowie baden im Meer auf dem Programm. Alle Teilnehmer waren sehr angetan von der japanischen Gastfreundlichkeit, die die Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnten. In der letzten Woche stand der Besuch der Weltmeisterschaft im Judo in Tokio auf dem Programm. Hier kam es zu einem Treffen mit der deutschen Frauen- und Männernationalmannschaft. Anschließend ging es auf Erkundungstour durch die City von Tokio. Trainiert wurde natürlich auch bis zu 2x täglich. Am 02. September traten alle den Heimflug an und landeten mit unvergesslichen Eindrücken wohlbehalten in Frankfurt.


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2. Judo Trainingscamp in Minden
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Spiel, Spaß, Zusammenhalt und Training

Unter dem Motto "Spiel, Spaß und Zusammenhalt" fand vom 14.6-16.6.2019 das 2. Trainingscamp der Judoabteilung des SV1860 Minden statt. Es nahmen, sehr zur Freude des Ausrichters, 48 Teilnehmern vom SV1860 Minden, GWD Minden, PSV Herford und KSV Homberg teil. Das Wochenende begann mit einer Kennenlern- und Randori Einheit in der Domschule, wo zunächst der Spaß im Vordergrund stand! Anschließend konnten die Kinder ihren Horizont durch eine Jiu-Jitsu Einheit erweitern. Nochmals herzlichen Dank an die Jiu-Jitsu Abteilungen des SV1860 Minden!

Nach den Anstrengungen des Trainings wurden auf dem Jahnplatz die Zelte bezogen und anschließend im gemütlichen Teil des Tages Hotdogs verspeist und eine Kinonacht veranstaltet.

Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück direkt wieder in die Halle. Hier stand der Bezirkstrainer U15 des Bezirks Detmold Dominik Brett auf der Matte und prüfte das Können der Kinder im Bereich Turnen und Judo auf Herz und Verstand. Die Kinder erstaunen die anwesenden Trainer immer wieder aufs Neue mit ihrer Dehnbarkeit und ihrer Koordination! Zufrieden ging es für alle in die Mittagspause mit viel Obst, Gemüse und Kuchen, welche von den Eltern gespendet wurden. Nachdem alle satt und ausgeruht waren startet der zweite Teil des Trainings. Hier wurden die Kinder in 7 Mannschaften eingeteilt und kämpften als Mannschaften in einem Turnier gegeneinander. Während des Turniers wuchsen einige Kinder wieder über sich hinaus und es war in der ganzen Halle der Zusammenhalt der gerade gebildeten Teams zu spüren und zu hören. Nachdem der Turniersieger feststand wurde das Training beendet und die Halle gemeinsam gesäubert. Wieder am Platz angekommen wurde gegrillt. Nach einer Freizeitpause, in welcher die Kinder natürlich nur Sport im Sinn hatten, ging es auf eine Schnitzeljagd durch Minden. Obwohl sich das ein oder andere Team wohl verlaufen hatte, kamen am Ende alle Teams wohlbehalten und müde zurück. Am Sonntagmorgen wurde wieder der Zusammenhalt der Kinder auf die Probe gestellt. Beim Chaosspiel mussten die Kinder als Teams Aufgaben lösen und hatten sichtlich Spaß. Nachdem Spiel konnte sich in den aufgebauten Pools und der Wasserrutsche, sowie bei der Wasserschlacht noch ordentlich abgekühlt werden, bevor die Eltern kamen und es nach Hause ging. 

Insgesamt war er ein Wochenende das wo so schnell keiner vergisst und sich alle auf die Wiederholung nächstes Jahr freuen! Wir sehen uns dann!

Bericht erstellt von Martin Dodd


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Trauer um Manfred Nordhorn
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Am 26.05.2019 verstarb ein Urgestein der Mindener Judo-Geschichte im Alter von nur 69 Jahren. Manfred betrieb die Sportart Judo seit 1972 beim SV 1860 Minden (ehemals TV-Jahn Minden). 1983 bestand er die Prüfung zum 1. und 2001 zum 4. Dan. In seiner aktiven Zeit als Wettkämpfer hat er mehr als 300 Wettkämpfe bestritten. Bereits 1976 hat er die Kreis- und 1988 die Bezirks-Kampfrichterlizenz erworben. In dieser Funktion war er bis heute noch tätig. Mit dem Erwerb der Übungsleiterlizenz im Jahr 1974 war er auch als Trainer tätig. Das Wettkampftraining hat er vor einigen Jahren an Jüngere abgegeben. Er stand jedoch nach wie vor als Trainer und als Feuerwehr zur Verfügung. Wo immer ein Trainer ausgefallen war, stellte er sich zur Verfügung. Nach dem unerwarteten Tod des damaligen Abteilungsleiters der Judo-Abteilung übernahm er 1978 dessen Funktion. Bereits zu diesem Zeitpunkt war er in der Jugend- und Verbandsarbeit aktiv tätig. Unter seiner Leitung wurde die Entwicklung der Judo-Abteilung kontinuierlich weiterentwickelt. Dazu zählte die Ausrichtung von Turnieren wie die Kreisligen und Bezirksturniere, das Mindener Pokalturnier, und die zweimalige Ausrichtung der Westdeutschen-Einzelmeisterschaft. Als Abteilungsleiter war er bis zum Jahr 2017 tätig. Nach 39 Jahren legte er nach der Fusionierung von drei Mindener Vereinen die Führung in jüngere Hände. Er prägte seine Schützlinge auch noch, nachdem er nicht mehr ihr Trainer war. Mit seiner Art, allen und jedem zuzuhören, und mit seiner Leidenschaft für den Judo-Sport, konnte er Alt und Jung in seinem Umfeld begeistern. Er war immer Hilfsbereit und voller Tatendrang. Besonders mit seiner Erfahrung stand er den Wettkämpfern stehts zur Seite. Geholfen hat ihm dabei auch seine Familie, die ihm immer den Rücken freigehalten und unterstützt hat. Es gab kaum ein Turnier an dem er nicht als Betreuer für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stand. Seine ständige Präsenz und Bereitschaft zur aktiven Hilfe wird nicht nur in Minden, sondern weit über die Grenze hinaus vermisst werden.

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