SV 1860 Minden qualifiziert sich mehrfach für die Westdeutsche Meisterschaft
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Bei der Bezirkseinzelmeisterschaft der Altersklassen U15 und U18 in Herford zeigten die Judoka des SV 1860 Minden erneut starke Leistungen und sicherten sich mehrere Podestplätze sowie wichtige Qualifikationen für die nächsthöhere Ebene.

In der U15 bis 34 Kilogramm dominierte Jonathan Dodt das Teilnehmerfeld eindrucksvoll. Der eigentlich noch der U13 angehörende Kämpfer gewann alle vier Begegnungen und sicherte sich souverän den ersten Platz. Der letzte Jahrgang der U13 hat die Möglichkeit freiwillig in der U15 anzutreten, um sich für Turniere auf höherer Ebene zu qualifizieren. Als jüngster Jahrgang seiner Gewichtsklasse startet Jonathan Dodt nun bei der Westdeutschen Einzelmeisterschaft der U15 am 28. Februar in Dormagen.

Ebenfalls in der U15, in der Klasse bis 50 Kilogramm, trat Jannik Heyne als jüngster regulärer Jahrgang an. Nach einem starken Turnierverlauf musste er sich erst im Halbfinale geschlagen geben. Im anschließenden Kampf um Platz drei bewies er Nervenstärke und sicherte sich verdient die Bronzemedaille.

In der U18 bis 73 Kilogramm kämpfte sich Gustav Ellerkamp bis ins Halbfinale vor. Dort musste er sich verletzungsbedingt geschlagen geben und verzichtete anschließend aus Sicherheitsgründen auf den Kampf um Platz drei. Als jüngster Jahrgang in dieser Altersklasse ließ er dennoch sein großes Potenzial erkennen.

Für ein Ausrufezeichen sorgte Dušan Blagojevic in der U18 bis 81 Kilogramm. Nach einer halbjährigen Verletzungspause zeigte er sich in Bestform und gewann alle vier Kämpfe vorzeitig. In seiner letzten Jugend-Qualifikation sicherte er sich damit souverän den ersten Platz.

Bereits am kommenden Samstag geht es für Dušan bei der Westdeutschen Meisterschaft in Herne weiter. Dort ist das Ziel, an das Ergebnis aus dem Vorjahr anzuknüpfen und sich erneut ein Ticket für die Deutsche Meisterschaft zu sichern.

Starker Saisonauftakt für den SV 1860 Minden bei der Judo-Kreisliga
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Starker Saisonauftakt für den SV 1860 Minden bei der Judo-Kreisliga

 

Am 1. Februar 2026 wurde in Minden die erste Judo-Kreisliga des Jahres ausgetragen. Parallel dazu fand ein Anfänger-Turnier statt, bei dem die jüngsten Judoka erstmals Wettkampfluft schnuppern konnten.

 

Für den SV 1860 Minden gingen fünf Nachwuchskämpfer an den Start. Alle Kinder zeigten engagierte Leistungen auf der Matte und wurden am Ende mit einer Medaille belohnt – ein gelungener Einstieg in das Wettkampfgeschehen. In der U9 männlich erreichte Adam Hannachi (-30 kg) den dritten Platz. In der U9 weiblich landeten Kira Abermet (-29 kg) auf dem zweiten Platz, Emilija Brinkmann (-33 kg) und Sina Brokelmann (-52 kg) sicherten sich den ersten Platz. In der Altersklasse U11 männlich erreichte Max Schakat (-33 kg) den ersten Platz.

 

Im Anschluss folgte das Kreisturnier der Altersklassen U13 und U18. Für die U11 und U15 stand sogar noch mehr auf dem Spiel: Bei der Kreiseinzelmeisterschaft ging es um die Qualifikation zur nächsthöheren Ebene. Die erfolgreichen Judoka dürfen am kommenden Wochenende bei der Bezirksmeisterschaft in Herford antreten.

In der U11 männlich ging Henri Walter (-35 kg) an den Start, konnte sich aber durch das starke Teilnehmerfeld keine Platzierung sichern.

In der Altersklasse U13 männlich erreichte Thorik-Willem Meyer (-28 kg) den ersten Platz, Theodor Fritzsche (-40 kg) und Till Magnus Siemonsmeier (-48 kg) landeten jeweils auf dem dritten Platz. In der U15 konnten Jonathan Dodt (-34 kg) und Jannik Heyne (-48 kg) überzeugen und sich jeweils den ersten Platz sichern.

Für die U18 war es eine Vorbereitung auf die Bezirksmeisterschaft, für die hier keine Qualifikation nötig war. Alle Kämpfer der Altersklasse - Marciano Doudoulakakis (-81 kg), Gustav Ellerkamp (-81 kg), Antoni Nowakowski (-55 kg) und Daniel Ronn (-66 kg) - konnten sich über einen dritten Platz freuen.

 

Insgesamt blickt der SV 1860 Minden auf ein äußerst erfolgreiches Turnier zurück und freut sich auf die weiterführenden Turniere in den kommenden Wochen.

Der 1. Dan im Judo - Der nächste Schritt beginnt im Training

Der Braungurt ist erreicht, das regelmäßige Training läuft – und der Gedanke an den schwarzen Gürtel ist da. Was bisher oft fehlte, war ein gut planbarer Weg dorthin. Genau diesen bietet ein neues Lehrgangsformat, das erstmals im Bezirk Detmold und erstmals in Minden in Zusammenarbeit mit dem SV1860 Minden stattfindet: der modulare DAN-Vorbereitungslehrgang des Nordrhein-Westfälischen Dan-Kollegiums (NWDK).

Der Lehrgang wird vom NWDK ausgerichtet und unter anderem von Trainern des SV 1860 Minden wie Gerd Wilde, Martin und Maria Dodd geleitet. Trainiert wird montags parallel zum Erwachsenentraining in der Sporthalle der Grundschule Rodenbeck – eingebettet in den normalen Trainingsalltag.

Modular, strukturiert und alltagstauglich

Statt mehrtägiger Blocklehrgänge oder weiter Anfahrten setzt dieses Format auf 90-minütige Einheiten im Wochenrhythmus. So lässt sich die Vorbereitung auf den 1. Dan (schwarzer Gürtel) gut mit Beruf, Studium und Familie verbinden.

Die Module orientieren sich klar an den offiziellen Prüfungsanforderungen. Jeder Lehrgang behandelt abgegrenzte Inhalte und endet mit einer Modulprüfung, wodurch die DAN-Vorbereitung Schritt für Schritt erfolgt.

Für Braungurte mit Ziel 1. Dan

Die Gürtelfarben weiß-gelb (8. Kyu) bis braun (1. Kyu) bilden die Schülergrade. Mit dem 1. Dan beginnt der Meistergrad. Die modularen Lehrgänge richten sich gezielt an Judoka mit 1. Kyu, die sich fundiert und praxisnah auf diesen nächsten Schritt vorbereiten möchten.

Start im Januar

Der erste Modul-Lehrgang beginnt:

Montag, 12. Januar
19:30 Uhr
Sporthalle der Grundschule Rodenbeck (Minden)
Voraussetzung zur Teilnahme ist eine Anmeldung per Email ( gerd.wilde@nwdk.de ) und die Zahlung der Modulgebühr in Höhe von 35€ - Details siehe Ausschreibungen, die alle weiteren Termine, Inhalte und Anforderungen enthalten. 

Interessierte Braungurt-Trägerinnen und -Träger sind herzlich eingeladen, dieses neue Angebot zu nutzen und den Weg zum 1. Dan in Minden zu beginnen.

Downloads:
Download anforderungen-1-dan (PDF)

Download 1320202601-nage-no-kata (PDF)

Download 1320202602-katame-waza (PDF)

Download 1320202603-nage-waza (PDF)

SV 1860 Minden beim „Trofee van de Donderslag“ in Belgien
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Beim internationalen Judo Turnier „Trofee van de Donderslag“ in Meeuwen Gruitrode starteten die Judoka des SV 1860 Minden engagiert mit über 900 Teilnehmern aus verschiedensten Ländern in die neue Wettkampfsaison. Der erste Turniertag begann mit den Kämpfen der Senioren, bevor am Abend traditionell in den Bodenkampf (Ne Waza) gewechselt wurde.

Zum Auftakt gingen für den SV 1860 Minden unter anderem Martin Dodd (+100 kg, 9 TN) und Matthias Meyer (−100 kg, 15 TN) auf die Matte. Beide schieden im Standturnier zwar vorzeitig aus, konnten jedoch vor allem über die Vielzahl an Begegnungen wertvolle Wettkampferfahrung sammeln, insbesondere Matthias Meyer mit vier Einsätzen.

Im weiteren Verlauf griff Maria Dodd (−78 kg, 8 TN) ins Geschehen ein. Nach intensiven und körperlich anspruchsvollen Kämpfen verpasste sie das Podium nur knapp und erreichte am Ende Rang fünf.

Besonders eindrucksvoll präsentierte sich Nikita Abermet (−90 kg, 17 TN). Er entschied drei Vorrundenkämpfe souverän für sich und zog damit verdient ins Halbfinale ein. Dort entwickelte sich ein ausgeglichener und technisch hochwertiger Kampf, der schließlich knapp zugunsten des späteren Turniersiegers gewertet wurde. Im anschließenden Kampf um Platz drei blieb Nikita konzentriert, setzte seinen tiefen Seoi Nage präzise ein und sicherte sich die Bronzemedaille für den SV 1860 Minden.

Nach einer kurzen Wettkampfunterbrechung von 2 Stunden wechselten die Athleten am Abend in das Ne Waza Turnier, bei dem die Mindener Judoka erneut starke Leistungen zeigten und nahtlos an die kämpferischen Auftritte des Tages anschließen konnten.

Maria Dodd (−78 kg) gewann zwei Kämpfe in der Hauptrunde zügig und erreichte das Finale, in dem sie sich nach engem Verlauf geschlagen geben musste und Platz zwei belegte.

Auch Martin Dodd (+100 kg) fand nach einer unglücklichen Auftaktniederlage immer besser in den Wettkampf, kämpfte sich über die Trostrunde mit drei Siegen zurück und belohnte sich mit Bronze.

Parallel dazu bestätigte Nikita Abermet (−90 kg) seine gute Tagesform auch im Bodenkampf. Mit kontrollierten und präzisen Aktionen erreichte er das Finale, in dem die Entscheidung nach einer Passivitätswertung fiel, wodurch er die Silbermedaille erzielte.

Matthias Meyer (−100 kg) rundete den Auftritt der Senioren mit Rang fünf ab, während Christof Siemeonsmeier (+100 kg) bei seinem Start im Ne Waza wichtige Turniererfahrung sammelte.

Am zweiten Wettkampftag standen schließlich die Nachwuchsjudoka der U13 auf der Matte und setzten den Turnierverlauf des SV 1860 Minden nahtlos fort.

Till Siemeonsmeier und Thorik Willem Meyer absolvierten ihr erstes Jahr in dieser Altersklasse. Auch wenn noch kein Sieg gelang, überzeugten beide durch gute technische Ansätze und eine sehr aufmerksame und respektvolle Wettkampfeinstellung.

Jonathan Dodt zeigte eine konzentrierte und stabile Leistung, gewann drei Kämpfe in Folge und startete mit Platz eins erfolgreich in die neue Saison.

Damit zeigte der SV 1860 Minden beim Saisonauftakt in Belgien über alle Altersklassen hinweg geschlossenen Teamgeist, hohen Einsatzwillen und eine sportlich starke Präsenz auf der Matte.

NEUE TRAININGSZEITEN 2026
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Ab dem 07.01.2026 führen wir an der Domschule neue Trainingszeiten ein. Diese gelten zunächst testweise bis zu den Sommerferien.

Alle bekannten Trainerinnen und Trainer werden weiterhin ihre jeweiligen Gruppen betreuen. Durch die neue Struktur können künftig mehr Sportlerinnen und Sportler gleichzeitig auf der Matte trainieren, was uns eine bessere Einteilung und Sortierung der Gruppen direkt vor Ort ermöglicht.

Wir erhoffen uns dadurch insbesondere eine qualitative Verbesserung unseres Trainingsangebots, da mehr Trainingspartner zur Verfügung stehen und intensiver sowie abwechslungsreicher trainiert werden kann.

Da es sich bewusst um eine Testphase handelt, sind Feedback, Anregungen und Verbesserungsvorschläge ausdrücklich erwünscht.

Ein flexibler Trainingsbeginn oder ein früheres bzw. späteres Trainingsende ist nach Absprache im Einzelfall selbstverständlich möglich.

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