Judokas vom SV1860 sammeln Erfahrung bei der Westdeutschen Vereinsmeisterschaft

Kürzlich richtete der Velberter Judo Club die Westdeutsche Vereinsmannschaftsmeister für die männliche U14 Altersklasse aus. Bei diesem Wettkampfmodus besteht eine Mannschaft aus mindestens drei verschiedenen Gewichtsklassen. Das Team darf nur aus Mitgliedern eines Vereins zusammengesetzt sein, wobei Fremdstarter aus anderen Vereinen nicht zugelassen sind. Gleich 13 Mannschaften aus den 5 Bezirken Westdeutschlands waren mit ca. 80 Teilnehmern vertreten. Gekämpft wurde nach dem Doppel Ko-System. Damit hatte jede Mannschaft mindestens zwei Vergleiche zu absolvieren. Bei einer Niederlage ist der erste Platz allerdings nicht mehr zu erreichen und die Mannschaft muss in die sogenannte Trostrunde.
Nach mehr als einem Jahrzehnt Abstinenz ist es dem SV1860 Minden wieder gelungen genügend Kämpfer zusammenzustellen. Von den fünf Gewichtsklassen, konnte die Klasse -55 kg leider nicht besetzt werden, sodass hier kein Punktgewinn möglich war.
In der ersten Begegnung traten die in Mannschaftwettbewerben unerfahrenen Nachwuchskämpfer gegen eine Mannschaft aus Bevergern an.  Diese Runde ging knapp mit einem Punkt unterschied verloren. Somit rutschten die Mindener in die Trostrunde. Hier wartete der Gegner vom 1. JC Mönchengladbach. Diese Runde endete unentschieden. Entsprechend des Wettkampfmodus wurden drei Gewichtsklassen ausgelost, die nochmal gegeneinander antreten mussten. Das Los fiel auf Nikita Abermet in der Klasse bis 37 kg und Finn Holtmann bis 48 kg sowie Berzan Ceven plus 55 kg. Abermet und Ceven konnten ihre Stichkämpfe jeweils gewinnen, sodass der dritte Kampf keine Auswirkung mehr auf das Ergebnis hatte. Beschwingt von diesem Sieg in der Trostrunde traf die Mannschaft dann auf den PSV Duisburg. Hier war sie allerdings chancenlos.  Einzig Maurice Seele in der Klasse über 55 kg konnte seinen Kampf gewinnen.

Von links: Martin Dodd, Finn Holtmann, Berzan Ceven, Nikita Abermet, Maurice Seele, Moritz Flechtner, Michel Wolf

 

 

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